Donnerstag, 29. Oktober 2009

News 29.10.2009 Durchsetzung der Menschenrechte

Menschenrechte sind unbestritten. Als politisch und juristisch einklagbare Ansprüche sind Menschenrechte jedoch mit vielen Problemen umfasst. Fachleute beklagen beispielsweise immer wieder, dass die verschiedenen Menschenrechtserklärungen der UN keine Lösung für deren Umsetzung beinhaltet.

An dem Ort, an dem Regierungen und Staaten aus vielen Rücksichten nicht intervenieren können oder wollen, werden Menschenrechtsorganisationen dringend benötigt um auf die Verletzung der Menschenrechte aufmerksam zu machen. Solche Aktionen reichen von Telegrammen an verantwortliche Politiker über Mahnwachen bis zur Prozessbeobachtung.

In manchen Menschenrechtsorganisationen haben bereits eine Diskussion und auch teils eine Umorientierung in der Menschenrechtsarbeit angefangen. Mehr Informationen über die Menschenrechte und Menschenrechtsverletzungen finden Sie hier

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Mittwoch, 28. Oktober 2009

News 28.10.2009 Kinderarmut

Die Zahlen haben sich eindeutig verschlechtert. Vor einem halben Jahr betraf die Armut 18 Millionen Kinder in der EU, das ist im Durchschnitt jedes sechste Kind. Als arm gilt, wer höchstens 70 Prozent des Durchschnittseinkommens des jeweiligen Mitgliedsstaates zur Verfügung hat. Für eine deutsche Familie mit drei Kindern bedeutet das knapp 1800 Euro monatlich.
Die Armut nimmt den betroffenen Kindern die Bildungs- und Berufschancen weg und beeinträchtigt deren Gesundheit. Sie schließt die Armutskinder aus der Gesellschaft aus. Es geht nicht um Mitleid und Gerechtigkeit, sondern um die Wirtschaftspolitik, die ein Interesse daran haben sollte die Kinder zu fördern. Weitere Informationen hier

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Montag, 26. Oktober 2009

News 26.10.2009 Frühe Mutterschaft bei Armut

Die in Armut aufgewachsenen Jugendlichen werden viel öfter im Teenage-Alter schwanger als im Wohlstand aufgewachsene Jugendliche. In Großbritannien lassen in Armut lebende Teenager etwa doppelt so oft Abreibungen vornehmen, als die in Wohlstand lebenden. Sie bringen zwanzigmal so oft ein Kind zur Welt als in Wohlstand lebende Gleichaltrige. Auch in Deutschland erhöht die soziale Benachteiligung das Risiko, schon im minderjährigen Alter Mutter zu werden. Oft ziehen diese Folgen nach sich, da es für Minderjährige schwieriger ist aus der Armutsfalle zu entfliehen. Weitere Infos über Armut/Kinderarmut hier

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Freitag, 23. Oktober 2009

News 23.10.2009 Keine Freiheiten in China

Obwohl die chinesische Verfassung selbst auf das Recht der Meinungsfreiheit garantiert, werden immer mehr Menschen geschnappt. Nur, weil Menschen in China und Tibet ihre Meinung offen äußern, werden sie verfolgt, überwacht, drangsaliert und eingeschüchtert. Es herrscht keine Meinungsfreiheit und Menschenrechte werden einfach ignoriert. Es gelang jedoch einem tibetischen Mönch, die Situation in Tibet zu interviewen. Dieses Video können Sie nun erhalten. Mehr Infos zum Video

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Donnerstag, 22. Oktober 2009

News 22.10.2009 Menschenrechte für alle

Menschenrechte hat man allein schon, weil man ein Mensch ist. Sie gelten unabhängig von Ort und unabhängig von der eigenen Nationalität.

Die Idee der Menschenrechte ist schon älter. Bereits im antiken Athen wurde die willkürliche Rechtsprechung eingeschränkt. Allerdings profitierten nicht alle Menschen davon. Ausgenommen waren die Sklaven und Frauen. Wichtige Wegbereiter für die Idee der Rechte waren die Philosophen der Aufklärung. Ein weiterer Punkt ist die Grundrechteerklärung von Virginia. Sie hatte großen Einfluss auf die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten Amerikas.

Festgehalten wurden die Menschenrechte dennoch erst 1948 in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Sie sind genau, wie die Gründung der Vereinten Nationen, eine Reaktion auf den Ersten und Zweiten Weltkrieg. Mehr Infos

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News 22.10.2009 Kinderarmut durch Hartz IV

Mit der Einführung von Hartz IV im Jahre 2005 kürzten die SPD, Grünen und CDU/CSU den Regelsatz von Kindern unter 14 Jahren auf das Niveau eines Kleinkindes. Auch der Regelsatz der 14 bis 17 Jahre alten Jugendlichen wurde über 10 % auf das Niveau eines erwachsenen Haushaltsangehörigen gesenkt. Die Kürzung bedeutet, dass die Parteien ab dem Schulalter biologische Grundbedürfnisse von Kindern, das heißt ihren Wachstumsbedarf, nicht mehr anerkannten. Die Behauptung, dass kein Kind zurückgelassen würde, die Bildung der Kinder stark gefördert werde, erwies sich dann als leere Versprechung.

Viele Kinder müssen Hungern, da das Geld in den Familien meist nicht mal für Grundnahrungsmittel reicht. Sie sind sozusagen arm. Weitere Infos über Kinderarmut und notleidende Menschen

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Mittwoch, 21. Oktober 2009

News 21.10.2009 Tibet-Interviews

Ein tibetischer Mönch führte nach den Ereignissen von 2008 einige Interviews mit Tibetern. Sie sprechen darin sehr offen und furchtlos über die diskriminierende Politik der chinesischen Regierung, die 1958 Tibet an sich riss.

Eine Version des Videos wurde im September bei einer Pressekonferenz vorgesellt. Der Mönch eines Klosters war der Mittelpunkt der Konferenz. Er berichtete, dass er einen großen Teil der Einwohner interviewt hatte.

Die befragten Personen erklärten, dass das Volk der Tibeter vor der chinesischen Besitznahme mehr Freiheiten und ein besseres Leben hatten. Ihr Leben hat sich unter der chinesischen Herrschaft sehr verschlechtert. Sie erzählten, dass die Regierung eine systematische Zerstörung der Kultur, Sprache und Religion betreibt.

Die Interviewten sprachen ebenfalls von großen Leiden, wie Hunderte während der chinesischen Invasion verschwanden oder umgebracht wurden. Als die Unterdrückung durch China immer heftiger wurde, starben viele durch Folter, verhungerten oder wurden durch extrem schwer zu ertragende Situationen zu Tode getrieben. Weitere Infos finden Sie hier

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News 21.10.2009 Kinderarmut

Das Wort Kinderarmut bezeichnet die Armut von Personen eines Alterrahmens. Das bedeutet, alle Kinder ab Geburt und Jugendliche bis 18 Jahre.

Kinderarmut kann auf verschiedene Arten berechnet werden. Armut wird weithin als Ursache der Unterversorgung in wichtigen Lebensbereichen wie Wohnen oder Nahrung verantwortlich gemacht. Die Kinderarmut kann zu schlechteren Entwicklungs- und Bildungschancen bei den betroffenen führen. Ob es für Kinder in Armut Konsequenzen hat und welche, hängt von einer weiteren Faktorenreihe ab. In den Industrieländern diskutiert man von den Gegenmaßnahmen der Kinderarmut und deren Auswirkungen. Viele erwiesen sich zwar erfolgreich, dennoch nicht alle. Weitere Infos über Kinderarmut

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Dienstag, 20. Oktober 2009

News 20.10.2009 Gelten Menschenrechte auch in Kriegszeit?

In ausgesprochenen Notlagen, vor allem in einem Krieg, kann der Staat, soweit erforderlich, Maßnahmen treffen, die von den Menschenrechten abweichen. Entsprechende Notstandsklauseln finden sich zum Beispiel im UN-Zivilpakt oder in der Europäischen Menschenrechtskonvention. Abweichungen müssen das Diskriminierungsverbot und Verhältnismäßigkeitsprinzip stark beachten. Es gibt auch absolut gültige notstandsfeste Menschenrechte, die auf keinen Fall verletzt werden dürfen. Dazu zählt die Europäische Menschenrechtskonvention das Recht auf Leben (mit Ausnahme von Todesfällen infolge von Kriegshandlungen), das Verbot der Folter, das Verbot der Sklaverei und das Verbot rückwirkender Strafgesetze. Mehr Informationen über Menschenrechte

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News 20.10.2009 Der Unruhestifter ein Mönch

In den Prozessen nach den gewalttätigen Ausschreitungen gegen die chinesische Fremdherrschaft in der tibetischen Hauptstadt sind 16 Teilnehmer zu Haftstrafen beginnend bei drei Jahren und bis zu lebenslanger Haft.

Ein Nachrichtensprecher berichtete, dass ein Mönch und Fahrer für lebenslang in Haft müssen. Der Mönch habe zwölf andere Unruhestifter, darunter sechs weitere Mönche, zu Brandstiftung und Angriffen auf Ämtern und Polizisten angeleitet. Drei der beteiligten Mönche seien zu 18 Jahren Haft und die anderen zu 13 Jahren verurteilt worden.

Der Fahrer, der zu einer Gruppe gehört, die Autos nahe des Jokhang-Tempels angezündet, Polizeistationen und Feuerwehrautos mit Steinen beschädigt habe, wurde ebenfalls lebenslang verurteilt.

Bei den Unruhen kamen nach offiziellen Angaben 20 Menschen ums Leben. Weitere Infos und ein neu veröffentlichtes Video finden Sie hier

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News 20.10.2009 Die Zahlen der Armen und Reichen steigen

Das Arbeits- und Sozialministerium hat einen Entwurf des Armuts- und Reichtumsberichts für Deutschland vorgelegt. Der Kern dokumentiert das Gleiche wie die Berichte in den Jahren zuvor: Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander.

Die Armut in Deutschland nahm in den vergangenen Jahren immer mehr zu. Der größte Teil der Bevölkerung muss sich beim Konsum stark einschränken. Fast genauso viele haben geringere Chancen auf gute Bildung und Gesundheit. 1998 galten rund 13 Prozent als arm, 2005 betrag es die Bevölkerung schon mit 19 Prozent. Jedes neunte Paar mit Kindern war 1998 arm und 2005 betraf es jedes vierte. Mehr Infos finden Sie hier

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Montag, 19. Oktober 2009

News 19.10.2009 Erklärung von Armut

Armut bezeichnet einen Mangel an lebenswichtigen Gütern z. B. Nahrung oder Kleidung. Eine ältere Bezeichnung ist Mendizität.

Armut ist ein soziales Phänomen. Dabei wird Armut als ein Zustand von gravierender, sozialer Benachteiligung mit der Folge einer Mangelversorgung mit materiellen Gütern und Dienstleistungen verstanden. Von wirtschaftlicher Armut gibt es zwei Definitionen. Dies sind die absolute Armut und die relative Armut, bei der ein Einkommen deutlich unter dem durchschnittlichen Einkommen liegt. Mehr Infos finden Sie hier

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Freitag, 16. Oktober 2009

News 16.10.2009 Armut auf der ganzen Welt

Armut, vor allem in den Entwicklungsländern. Sie breitet sich aber dennoch auch immer mehr in reichen Ländern, wie Deutschland, aus. Die Schere zwischen Armen und Reichen geht immer weiter auseinander. Armut gibt es überall, ob im Norden, Osten oder Westen, doch am meisten sind die sogenannten Dritte-Welt-Länder betroffen. Manchmal, aber eher selten, gibt es aber auch in diesen Ländern Ausnahmen. Dort entwickelt sich dann eine Oberschicht, die sehr wohlhabend ist und in den Industrienationen, darunter auch Deutschland, besteht weitere Armut.

Auch viele Kinder sind von dieser betroffen. Man sieht es ihnen zwar nicht direkt an, doch es scheint nur, als sei alles in Ordnung. Die Kinder schämen sich für ihre Armut, dass sie auch betroffen sind. Sie wenden sich meistens von der Gesellschaft ab. Mehr Infos über Kinderarmut

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News 16.10.2009 China sucht Wege zur Erinnerung

Ein chinesischer Autor sollte auf der Buchmesse in Frankfurt über seine chinesische Lebensrealität plaudern. Doch er ist nicht erschienen. Sein Verlag ließ ausrichten, dass der Autor in der Stadt unterwegs sei. China hat seinen literarischen Vertretern eine separate Agenda für die Buchmesse zusammengestellt, die bislang vom offiziellen Plan abweicht. Eine gemeine Absicht steckt nicht dahinter, beeilte sich der Übersetzer zu sagen. Trotzdem wurde die Situation so interpretiert. China stand nur selten so im Licht, wie diesmal. Auch der Rechtfertigungsdruck war beidseitig nie so groß.

Im Internet finden Sie ein neu veröffentlichtes Video aus Tibet, das über die derzeitige Situation in China und Tibet berichtet. Hier zum Video

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Donnerstag, 15. Oktober 2009

News 15.10.2009 Position Tibets

Erst zwei Jahre nach dem Sturz der Oing-Dynastie, wurden die chinesischen Truppen aus Tibet vertrieben. Doch China bestand auf die Herrschaft über Tibet, obwohl Tibet bis 1950 unabhängig war. Auf die eigene Identität, die Zeit der Unabhängigkeit von 1913 bis 1950 sowie einen Verweis, dass China einen unabhängigen Staat anektierte, verlangten die Tibeter einen Anspruch auf einen eigenen Staat. Der 13. Dalai Lama (gestorben 1933) hatte es versäumt, diesen Staat völkerrechtlich anerkennen zu lassen und bevorzugte die Isolation.

Besetzung Tibets
Anfang Oktober 1950 marschierte die Chinesische Armee in Tibet ein. Kurze Zeit später besetzte sie Lhasa. 1951 unterschrieb Tibet ein 17-Punkte-Abkommen, das Tibet Rechte und Religionsfreiheiten zusicherte und durch die Einsetzung von Militärbehörden keine Zweifel der politischen Abhängigkeit aufkommen lies. Nähere Infos über den S. H. Dalai Lama und ein neu veröffentlichtes Video über Tibet und seine Bürger, können Sie bei der Adam-Stegerwald-Stiftung erhalten.

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News 15.10.2009 Erdbebenopfer müssen hungern

Einem Bericht nach sind etwa über eine Milliarden Menschen unterernährt, das betrifft fast jeden siebten . Es sind zwar alle Länder betroffen, doch wie immer leiden die ärmsten Länder mit deren Bevölkerung am meisten darunter. Die meisten der betroffenen Menschen leben in den Entwicklungsländern, viele von ihnen im Asien-Pazifik-Raum. Dort sind rund 640 Millionen Menschen unterernährt. In Afrika sind es 267 Millionen, in Lateinamerika 56 Millionen, in Nordafrika und Nahen Osten betrifft es insgesamt 46 Millionen. In den Industrienationen hungern 17 Millionen Menschen.

Die Ursache kommt durch die Wirtschafts- und Finanzkrise. Diese steigt mit einer Lebensmittelkrise, bei der die Preise für Grundnahrungsmittel immer höher steigen. Selbst die Entwicklungshilfe für die Landwirtschaft wurde reduziert. Mehr Infos

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Mittwoch, 14. Oktober 2009

News 14.10.2009 Menschenrechte eingeschränkt?

Eines der wichtigsten Rechte ist das Verbot von Folter oder Sklaverei. Es ist absolut verboten. Andere Rechte lassen sich auch nur dann einschränken, wenn ein wichtiger oder besonderer Grund vorliegt. Die Zwecke der Rechte können die demokratische Gesellschaft aufrecht erhalten oder dienen zum Schutz der Gesundheit etc. Es kann beispielsweise das Versammlungsrecht eingeschränkt werden, wenn direkte Anhaltspunkte vorliegen, dass Teilnehmer Gewalttaten ausführen möchten. Auch politische Tätigkeiten von Ausländern können eingeschränkt werden. Ob die Einschränkungen gemacht oder nicht gemacht werden dürfen entscheiden letztendlich die Gerichte, in Deutschland wohl das Bundesverfassungsgericht. Weitere Infos über Menschenrechte

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Dienstag, 13. Oktober 2009

News 13.10.2009 China fordert Sicherheit

Die chinesische Regierung forderte eine Sicherheitslage für die sogenannten Free-Tibet-Aktivitäten der tibetischen Flüchtlinge. Peking will verhindern, dass die Tibeter nach Nepal schleichen können oder auch andersrum. Auch eine Pilgerunterkunft, die von der indischen Regierung errichtet wurde, steht nun unter Beobachtung. Die Regierung aus Nepal erklärte sich bereit die neue Grenzschutzeinheit, die aus einer Polizeigruppe gebildet werden soll, entlang der Grenze einzusetzen. Zusätzlich wurde der Grenzposten zwischen Tibet und Nepal geschlossen. Weitere Infos über Tibet

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News 13.10.2009 Wer trägt die Menschenrechte?

Träger der Menschenrechte ist jeder einzelne Mensch. Die Menschenrechte stellen das autonome Individuum in den Mittelpunkt und schützen dies. Jede Satz der Menschenrechte beginnt so: Jeder Mensch hat das Recht auf…. Auch, wenn ein Recht speziell für Frauen oder Kinder gilt.

Daneben gibt es auch Bemühungen, zusätzlich Gruppenrechte in internationalen Abkommen zu verankern, beispielsweise zum Zweck, dass ganze Völker geschützt werden sollen.

Menschenrechte sollte es eigentlich auf der ganzen Welt geben. Manche Länder sehen diese jedoch nicht an. Was könnten wir dagegen tun?! Mehr Infos

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News 13.10.2009 Arm wegen Arbeitslosigkeit

Besondere Aufmerksamkeit haben die Menschen, wenn das Thema Arbeitslosigkeit angesprochen wird. Sie ist für die Eltern der Grund für Kinderarmut. Sie ist deshalb besonders zu beachten, weil sich die Negativfaktoren in den Familien, die arbeitslos sind, oft von Generation zu Generation vererbt.

Besonders gefährdet sind Familien mit Migrationshintergrund. Sie leiden nicht nur an schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen, ihre Kinder werden auch immer öfter aus der Kultur ausgegrenzt. Mehr Infos über Armut

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Montag, 12. Oktober 2009

News 12.10.2009 Menschenrechte

Es gibt insgesamt 30 Artikel der Menschenrechte. In jedem dieser Artikel ist eine Bedingung oder ein sogenanntes Grundrecht enthalten. Alle Menschen müssen dieses einhalten. Bei Missachtung gibt es keine Unterschiede, wie die Bestrafungen ausfallen. Jeder, der gegen das Selbe verstößt, wird mit dem Selben bestraft. Die Menschenrechte sollten in jedem Land eingesetzt werden. Doch leider gibt es immer noch Länder, die dies nicht ansehen. Nähere Infos hier

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News 12.10.2009 Ungleiche Gesundheitsversorgung ist nicht in Ordnung!

Rund drei Viertel einer Umfrage stört es nicht, wenn Reiche besser wohnen oder höhere Renten als sie selbst bekommen. Doch dass Kindern, von reichen Eltern, eine bessere Ausbildung finanziert werden kann, stört eine große Masse. Sie finden dies ziemlich ungerecht. Menschen, die in Not leben müssen, keine schulische Bildungsstätte besuchen können, denen müsse geholfen werden. Die Kinder sollten die gleiche Chance wie die anderen, denen es besser geht, bekommen. Es gibt viele notleidende Kinder, denen dringend geholfen werden müsse. Weitere Infos

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News 12.10.2009 China, Tibet

Im Jahr 2002 wurde in Tibet gesetzlich festgelegt, dass die tibetische Sprache die gleiche Rechtskraft und den gleichen Rechtsstatus hat, wie das Chinesisch. Das bedeutet für die Schulen, dass die tibetische Sprache und Schrift im Lehrprogramm aller Schulen als Pflichtfach unterrichtet werden muss. Für wichtige Versammlungen oder Konferenzen, die in Tibet stattfinden, wurde vom Gesetz festgelegt, dass jeder freiwillig die tibetische oder landesgebräuchliche Sprache auswählen und gebrauchen kann. Ein Bürger in Tibet sollte deswegen beide Sprachen sprechen können.
Mehr Infos über Tibet und Einwohner

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News 12.10.2009 Ursachen von Armut

Ledige und geschiedene Mütter sind am meisten von der Armut betroffen, da sie von den Kindesvätern nicht ausreichend unterstützt werden. Es handelt sich hier um ein privates Problem, wofür ausschließlich die Eltern verantwortlich sind.

Die Drogensüchtigen sind eine weitere große Gruppe. Wer soll für die Folgen des Alkoholmissbrauchs oder Drogenkonsums verantwortlich gemacht werden, wenn nicht der Süchtige selbst?

Ein weiteres häufiges Problem ist die Langzeitarbeitslosigkeit. Viele Arbeitslose haben hier einen schlechten Bildungsstand. Meistens liegt das Problem der Arbeitslosigkeit an der Berufsausbildung oder der schulischen Vorbildung, doch nicht alle Menschen können sich die Schulgänge leisten. In vielen Ländern gibt es nur ganz wenige Schulen und die Familien haben selbst kein Geld, ihren Kindern dies zu ermöglichen. Die Folge davon ist, dass die Kinder keine Arbeitsstelle bekommen und so beginnt das Überleben trotz Armut.

Weitere Berichte lesen Sie hier

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Freitag, 9. Oktober 2009

News 09.10.2009 China, Dalai Lama

Der Außenminister Chinas warnt vor den Tibet Plänen des Dalai Lama. Der Dalai Lama ist das geistliche Oberhaupt der Tibeter und lebt seit 1959 in Indien. Der Aufstand der Einwohner Tibets wurde am 10. März 1959 brutal niedergeschlagen.

Sie wollten die Streitenden verjagen und alle Menschen, die nicht einheimisch sind aus Tibet verbannen. Seit einem Truppeneinmarsch Chinas in Tibet siedelten sich dort viele Chinesen an. Der Dalai Lama strebt keine Loslösung von China an, er will nur eine Regelung, die es den Einwohnern Tibets möglich macht, die dort kulturelle Identität zu behalten.

Weitere Infos und ein Video der Tibeter

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News 09.10.2009 Dauerregen auf den Philippinen

Starker Dauerregen überflutet auf den Inselgruppen der Philippinen ganze Landflächen. Es mussten sechs Staudämme im Norden der Philippinen geöffnet werden, weil es dort schon seit mehreren Tagen stark regnet und die Dämme das Wasser nicht mehr halten konnten. Der Auslöser dieser Katastrophe war ein vorheriger Taifun in den tropischen Gebieten, der immer wieder vorüber zieht. Helfen Sie den Menschen, die in Not geraten sind. Weitere Infos bei uns

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News 09.10.2009 Aus mit der Armut

Die Europäische Union empfiehlt ein Bündel von sozial-, wirtschafts- und kulturpolitischen Maßnahmen. Eine aktive Arbeitsmarktpolitik gehört dazu genau wie Kinderbetreuungsangebote und Hilfsleistungen der von Armut betroffenen Familien. Die Bildungs- und Gesundheitsmaßnahmen für Kinder in Not sollten ihnen genau wie jedem anderen Menschen zustehen. Ihnen muss geholfen werden.

Besonders gut haben es die skandinavischen Länder, die Niederlande, Österreich und Zypern. Dort sind zwar nicht nur besonders wohlhabende Länder, sondern diese werden für ihre umfassende Politik gelobt. In den Ländern gibt es hohe und wirkungsvolle Sozialleistungen und auch eine Beschäftigungspolitik, viele unterschiedliche Betreuungsangebote. Eine nicht so gute Politik für Familien mit Armut gibt es in Italien, Spanien und Großbritannien. Selbst Deutschland liegt im sogenannten Mittelfeld. Weitere Berichte hier

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Donnerstag, 8. Oktober 2009

News 08.10.2009 Armut in Deutschland

Auch in Deutschland nimmt die Armut zu. Inzwischen sind wieder mehrere Millionen von Menschen in einer der reichsten Industrienationen der Welt von Armut bedroht. Die Renten, die kaum zum Leben ausreichen sind auch ein Problem. Bereits ein Fünftel unserer Bevölkerung zählt offiziell zu den Armen. Die staatlichen Leistungen sind dabei schon berücksichtigt.

Auch die ‚Mittelschicht’ gerät finanziell unter Druck. Nun verschwindet der hart erarbeitete Wohlstand der Arbeitenden. Unternehmen und Vermögende werden dagegen von der Politik stark entlastet. Die Schere zwischen den Armen und Reichen öffnet sich immer mehr. Weniger Sozialleistungen und Niedriglöhne haben dieses Problem stark verschärft. Kinder und Alleinstehende sind am meisten betroffen. Auch die Altersarmut wird wieder zunehmen.

Weitere Berichte über Armut

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News 08.10.2009 Mächtiger Taifun über Japan

Japan bereitet sich derzeit auf die Ankunft des Taifuns vor. Der Automobilbauer Toyota leitete vorsorglich einen Produktionsstopp ein. Nach den Berechnungen der Meteorologen wird der Sturm in der Morgendämmerung auf die japanische Hauptinsel eintreffen.

Die Bewohner der Hauptinsel Honshu haben sich am Dienstag auf die Ankunft des Taifuns vorbereitet. Die Behörden gaben Sturmwarnungen. Die Flug- und Zugverbindungen wurden eingestellt. Weitere Informationen

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Mittwoch, 7. Oktober 2009

News 07.10.2009 Taifun in Japan

Mit Regenfällen und heftigen Windstößen hat sich ein riesiger Taifun auf Japan zu bewegt. Der Sturm zog am Montag mit bis zu 220 Kilometern pro Stunde auf mehrere Inseln im Südwesten Japans hinweg. Nach Behördenangaben zerstörte er mehrere Häuserdächer. Auf der Insel Amami waren mehr als 11.000 Häuser ohne Stromversorgung.

Der Sturm bewegt sich in nördliche Richtung. Am Donnerstag erwarten die Behörden den Taifun auf der Hauptinsel Honshu. Die Menschen befürchten, dass der Sturm solche Verwüstungen wie vor 50 Jahren anrichten könnte. Bei diesem starben mehr als 4.000 Menschen.

Helfen Sie betroffenen Menschen

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News 07.10.2009 Friedhof für Erdbeben-Opfer

Nach dem Tsunami auf den Samoa-Inseln ist die Todesopferzahl auf fast 200 gestiegen. Zehn Menschen werden noch vermisst. In Samoa, der westliche Inselstaat, beschloss die Regierung einen neuen Friedhof in die Hauptstadt Apia zu bauen. Die Beisetzungskosten in den Massengräbern übernimmt der Staat. Viele andere entscheiden sich für eine private Beisetzung.

Weitere Infos zum Tsunami und deren Opfer finden Sie bei uns.

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Dienstag, 6. Oktober 2009

News 06.10.2009 Deutsche glauben nicht an Chancengleichheit

Ein großer Teil der Bevölkerung ist nicht der Ansicht, dass Reichtum die Folgen von Fleiß und Begabungen sind.

Sind die Reichen durch Arbeit oder eher durch -Vitamin B- reich geworden? Forscher eines Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur haben die Bevölkerung nach ihrer Meinung gefragt. Die Antworten zeigten, dass die Realität, in den Augen der Befragten, noch weit von der idealen Leistungsgerechtigkeit und Chancengleichheit entfernt ist. Über 85 Prozent sagten, dass die Beziehungen zu den -richtigen Leuten- die Ursache für Reichtum seien. Nur fast die Hälfte zählte harte Arbeit zu den entscheidenden Faktoren. Fast genauso viele nannten Unehrlichkeit als Grund dafür.

Leider gibt es in anderen Ländern größere Unterschiede zwischen -Arm und Reich-. Manche von ihnen können sich nicht mal richtige Kleidung leisten. Auch der Mangel an Essen besteht. Sie können ihrer schulischen Bildung nicht nachgehen, weil einfach Geld fehlt.

Mehr Informationen über Armut und Kindern in Not finden Sie hier.

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News 06.10.2009 Jahrestag in China

Fast 60 Jahre ist Tibet, eine freiheitsliebende und friedliche Nation, unter der brutalen Besatzung von China. Sie mussten erleben, wie ihr Land und Volk, ihre Religion, Kultur und Sprache immer mehr zerstört wurde. Trotzdem hat die chinesische Regierung die Gelegenheit genommen, um nicht nur eine Ausstellung zu präsentieren, den China angeblich Tibet gebracht hat. Die Tibeter wurden, genau wie andere nationale Minderheiten, in ihrer Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt um die trügerische Politik zu vertuschen. Es ist eine Vorgehensweise, die den Tatsachen widerspricht. Seit Anfang an, als China die Besetzung Tibets übernahm, wurden die politischen Maßnahmen verfehlt.

Die Einwohner Tibets sind sehr wütend über das, was die chinesische Regierung mit ihnen macht. Deshalb soll ein neu veröffentlichtes Video auch in Deutschland für Aufsehen sorgen. Der Film zeigt die Einheimischen mit ihrer Meinung über die Regierung, was ihnen nicht gefällt und was mit ihnen gemacht wird.

Hier mehr Informationen zum Tibetvideo

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Montag, 5. Oktober 2009

News 05.10.2009 Free Tibet

In einer Dokumentation wurde geschildert, wie Tibeter durch den wettbewerbsbetonten aggressiven Arbeitsmarkt in den Städten in enormen Nachteil gesetzt werden. Tibet weißt die höchste Analphabetenzahl in China auf. Tibeter können sich nicht mehr behaupten.

Die Tibeter müssen am Rande der gut laufenden Wirtschaft zuschauen, wie ihre Kultur und Sprache im öffentlichen Leben immer mehr zusammenfällt, denn Städte Tibets werden immer mehr von chinesischen Neusiedlern bewohnt.

Ein neu veröffentlichtes Video zeigt Tibeter, auf dem sie ganz offen und ehrlich über die derzeitige Situation in ihrem Land sprechen.

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News 05.10.2009 Krisengebiet - Sumatra

Das Erdbeben am Mittwoch, forderte über 600 Menschenleben, 345 Einwohner werden noch vermisst. Die Zahl der Erdbebenopfer ist dennoch nicht ganz klar. Andere Behörden befürchten, dass noch hunderte weiter unter den Trümmern ums Leben kamen.

Die Überlebenden beklagten sich über ungenügende Hilfe. In Padang waren etwa 60. 000 Häuser ohne Trinkwasser. Die Stromversorgung in mehreren Stadtgebieten ist immer noch unterbrochen.

Weitere Informationen finden Sie hier

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Freitag, 2. Oktober 2009

News 02.10.2009 Tsunami - Junge Frau gerettet

Mehr als zwei Tage lang lag die 23-Jährige Frau unter den Trümmern einer Fremdsprachenschule begraben, dann erst konnten die Helfer sie befreien. Sie war sehr erschöpft und von Staub bedeckt. Die freiwilligen Helfer legten die junge Frau auf eine Trage und brachten sie ins nächste Krankenhaus. Sie ist eine der wenigen, die den Einsturz des Schulgebäudes wegen des Tsunami überlebte.
Mehr Infos

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News 02.10.2009 Verärgerte Einwohner Tibets

Im März letzten Jahres kam es in Tibet seit über 50 Jahren zu Unruhen. Es geht nicht nur darum, dass die Geschichte von Tibet und das Verhältnis zu China verbessert aufgerollt und bewertet werden soll.

Was hat sich Mitte März in der Hauptstadt Tibets abgespielt?!
Demonstranten haben die Feuerwehrwagen und Polizeiautos angegriffen und in Brand gesteckt. Die Insassen der Fahrzeuge sind verprügelt worden. Die Demonstranten hatten die chinesische Flagge vor dem Tempel 'Jokhang' eingeholt und mit ihren Füßen auf ihr rumgestampft. Mehrere Geschäfte wurden in Flammen gesteckt.

Weitere Infos und ein Video über die verärgerten Tibeter, das Sie mit einer kleinen Spende erhalten können, finden Sie hier.

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News 02.10.2009 Hilfe auch von Deutschland

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sprachen vor kurzem der Regierung in Indonesien ihre Anteilnahme aus. Die Europäische Union stellt für die Tsunami-Opfer eine Soforthilfe über drei Millionen Euro zur Verfügung. Die Bundesregierung beteiligte sich ebenfalls mit rund zwei Millionen Euro.

Mehr Informationen über Tsunami

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News 02.10.2009 Tibet

Die Bezeichnung Tibet wird heute für das gesamte tibetische Hochland verwendet, aber auch für das Autonome Gebiet Tibet, die 1965 gegründete Verwaltungseinheit der Volksrepublik Chinas. Tibet umfasst etwa die Hälfte des tibetischen Kulturraums. Es liegt im Süden von Tibet. Die nördlichen und östlichen Teile gehören zu chinesischen Provinzen.

Da die Tibeter mit der Regierung in ihrem Land sehr unzufrieden sind, wurde vor kurzer Zeit ein Video veröffentlicht, auf dem die Einwohner darüber berichten. Dieses Video können Sie gegen eine kleine Spende erhalten.
Hier zum Tibet-Video

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News 02.10.2009 Tonga und Samoa mit Stärke 6,5 erschüttert

Ein erneutes Beben erschütterte Tonga und Samoa erneut, mit einer Stärke von mindestens 6,5. Das auf Hawaii stehende Tsunamiwarnzentrum gab aber keine Warnung aus. Bereits am Dienstag wurden die Samoainseln nach einem Beben mit einer stärkeren Wucht von einem Tsunami überrollt worden. Dabei kamen insgesamt mindestens 150 Menschen um.

Mehr Informationen zum Tsunami

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News 02.10.2009 Suche nach Tsunami-Opfern geht weiter

Nach dem schweren Tsunami in Sumatra suchen die freiwilligen Helfer weiter nach Überlebenden. Doch wie viele Bewohner noch verschüttet sind, weiß keiner. Die Todeszahlen werden von den Vereinten Nationen auf mindestens 1.200 geschätzt. Mehrere Kilometer weiter im westlichen Tonga hat die Erde nochmals gebebt. In dieser Nähe wurde auch am Dienstag das starke Erdbeben mit dem darauffolgenden Tsunami ausgelöst. Es starben dort mindestens 140 Menschen, doch die meisten kamen in Samoa um.

Weitere Informationen finden Sie hier

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Donnerstag, 1. Oktober 2009

News 01.10.2009 Deutsche Urlauber auf Samoa

Ein Hamburger Ehepaar erlitt wegen des Tsunami leichte Verletzungen, diese wurden jedoch sofort in einem der nahegelegenen Krankenhäuser schnell versorgt. Die weiteren 30 Deutschen, die auf Samoa wohnen, überlebten ohne größere Verletzungen.

Viele Menschen erkundigen sich derzeit über ihre dort lebenden Verwandten. Doch einen Überblick über die Verwüstungen zu bekommen ist fast nicht zu schaffen. Da die Telefonleitungen stark beschädigt sind, können auch keine telefonischen Kontakte mehr hergestellt werden. Mehr Infos zum Tsunami

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News 01.10.2009 Weiteres Erdbeben

Nach den Erdbeben in Südostasien laufen die Rettungsarbeiten an. Während die Rettungskräfte nach Überlebenden suchten, erschütterte ein weiteres schweres Beben, mit der Stärke 6,9 die Region.

Der Tsunami am Dienstag auf Samoa hat nicht lange zuvor mindestens 120 Menschen ihr Leben gefordert. Auf den Inseln in der Südsee sind mehr als 7.000 Menschen ohne Häuser.

Das Zentrum des neuen Bebens liegt 260 Kilometer südöstlicher, als das der vorherigen Erschütterung. In der Stadt Padang mit mehr als 800.000 Bewohnern befürchtet man noch mehrere Hunderte begrabene Menschen. Die Rettungsarbeiten wurden durch Regen stark eingeschränkt. Die Straßen waren wegen den eingestürzten Häusern stark beschädigt und versperrt.

Mehr Informationen zum Tsunami

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News 01.10.2009 Wenige Minuten

Obwohl eine Warnung des Pazifischen Tsunami-Zentrums auf Hawaii einging, hatten die Menschen nur wenige Minuten sich vor der Flutwelle in Sicherheit zu bringen. Auf dem Amerikanisch-Samoa trafen eine Viertelstunde nach der Warnung die Tsunamis ein. Sie erreichten eine Höhe bis zu sechs Metern. Die Küste selbst wurde bis zu zwei Kilometer überschwemmt.

Das Beben hatte eine Stärke von 7,9 bis 8,4. Der Erdstoß am Dienstag, der etwa drei Minuten dauerte, lag etwa 200 Kilometer von der nahsten Insel entfernt. Der erste Erdstoß wurde von zwei weiteren Nachbeben gefolgt. Die Stärke betrug hier ca. 6,0.

Die Samoa-Inseln liegen zwischen Hawaii und Neuseeland und haben etwa 280.000 Einwohner. Samoa liegt im Westen und ist sei 1962 ein unabhängiger Staat. Das Amerikanisch-Samoa liegt im Osten und gehört den USA.

Weitere Infos

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News 01.10.2009 Nach Tsunami fangen die Rettungseinsätze an

Nach der Katastrophe auf den Inseln suchen Freiwillige Helfer in den dort verwüsteten Straßen und Häusern nach Überlebenden und Opfern. Mindestens 125 Menschen kamen dort wegen des Seebebens mit der Stärke 8,0 bis 8,3 um.

Militärmaschinen flogen Ärzte, Medikamente, Lebensmittel und Wasser auf die Samoa-Inseln. Ein Flugzeug aus Neuseeland brachte eine Behelfsleichenhalle und spezialisierte Identifizierungsteams. Sehr viele Bewohner werden noch vermisst und es wird befürchtet, dass die Zahlen der Toten noch weiter ansteigen.

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News 01.10.2009 Tsunamis verraten sich am Meeresboden

Ein Tsunami kann Tiefseefische aus über 1.000 Meter Tiefe an den Strand spülen. Das verrät, wie stark der Tsunamis ist. Rast ein Tsunami durch das Meer, ändert sich am Meeresboden nur der Druck. Deshalb installieren Tiefseeforscher genau dort unten die Sensoren, die ständig den Druck überwachen. Sensoren geben ihre Messdaten über ein akustisches Signal weiter, an eine Sendeboje, über Satellit gelangen sie dann direkt in Frühwarnzentralen. Dort werden die Daten automatisch ausgewertet und auch mit anderen Messdaten, beispielsweise seismischen Aktivität verglichen. Wenn es bedrohlich wird, wird Alarm geschlagen. Der Pazifik wird bereits seit 50 Jahren überwacht. Das System hat bisher noch nie versagt. Das gibt Hoffnung für den Indischen Ozean. Indonesien betreibt derzeit mit deutschen Experten den Aufbau eines solchen Frühwarnsystems.

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News 01.10.2009 Tsunamis sind fast unsichtbar

Wenn sich eine Riesenwelle bildet, dann rast diese mit bis zu 700 oder 800 Stundenkilometer fast unsichtbar durch den Ozean. Oft legt sie mehrere Tausende von Kilometern bis zur nächsten Küste zurück. Das Tückische daran ist, dass die Welle auf dem Meer fast unsichtbar bleibt und der Wasserspiegel hebt sich meist nur um einen Meter oder weniger.
Erst in Küstennähe, wenn das Meer flacher wird, kann sich die Riesenwelle aufbäumen und Hindernisse mit gewaltiger Kraft zerstören. Es wurde schon von Flutwellen bis zu hundert Meter Höhe berichtet. Am 26. Dezember 2004 kostete ein 30 Meter-Tsunami im indischen Ozean weit mehr als 200.000 Menschen das Leben. Dieser wurde durch ein Erdbeben am Meeresgrund ausgelöst. Ein funktionierendes Frühwarnsystem hätte wahrscheinlich viele Menschen retten können.

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News 01.10.2009 Tsunamis, ein Rätsel

Ein Seebeben, unterseeische Vulkanausbrüche oder Abbrüche von den Kontinentalhängen können die Riesenwellen auslösen. Forscher gehen davon aus, dass sie dann entstehen, wenn eine Wassersäule in der Senkrechten ruckartig bewegt wird. Nicht nur die Stärke des Erdbebens entscheidet über die Bildung der Welle, es müssen mehrere Faktoren aufeinandertreffen. Wer vor einem Tsunami warnen will, sollte wissen, wie er entsteht. Doch hier gibt es noch einige Rätsel. Sobald es gebebt hat, analysieren Forscher den Ablauf und untersuchen anschließend den Meeresboden der betroffenen Regionen mit Tauchbooten nach auffälligen Besonderheiten.

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