News 01.10.2009 Tsunamis verraten sich am Meeresboden
Ein Tsunami kann Tiefseefische aus über 1.000 Meter Tiefe an den Strand spülen. Das verrät, wie stark der Tsunamis ist. Rast ein Tsunami durch das Meer, ändert sich am Meeresboden nur der Druck. Deshalb installieren Tiefseeforscher genau dort unten die Sensoren, die ständig den Druck überwachen. Sensoren geben ihre Messdaten über ein akustisches Signal weiter, an eine Sendeboje, über Satellit gelangen sie dann direkt in Frühwarnzentralen. Dort werden die Daten automatisch ausgewertet und auch mit anderen Messdaten, beispielsweise seismischen Aktivität verglichen. Wenn es bedrohlich wird, wird Alarm geschlagen. Der Pazifik wird bereits seit 50 Jahren überwacht. Das System hat bisher noch nie versagt. Das gibt Hoffnung für den Indischen Ozean. Indonesien betreibt derzeit mit deutschen Experten den Aufbau eines solchen Frühwarnsystems.
Labels: Aufbau eines Tsunamis, Bedrohung, Frühwarnsystem, Frühwarnzentralen, Indischer Ozean, Meer, Messungen, Pazifik, Sensoren, Tsunami


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