Mittwoch, 21. Oktober 2009

News 21.10.2009 Tibet-Interviews

Ein tibetischer Mönch führte nach den Ereignissen von 2008 einige Interviews mit Tibetern. Sie sprechen darin sehr offen und furchtlos über die diskriminierende Politik der chinesischen Regierung, die 1958 Tibet an sich riss.

Eine Version des Videos wurde im September bei einer Pressekonferenz vorgesellt. Der Mönch eines Klosters war der Mittelpunkt der Konferenz. Er berichtete, dass er einen großen Teil der Einwohner interviewt hatte.

Die befragten Personen erklärten, dass das Volk der Tibeter vor der chinesischen Besitznahme mehr Freiheiten und ein besseres Leben hatten. Ihr Leben hat sich unter der chinesischen Herrschaft sehr verschlechtert. Sie erzählten, dass die Regierung eine systematische Zerstörung der Kultur, Sprache und Religion betreibt.

Die Interviewten sprachen ebenfalls von großen Leiden, wie Hunderte während der chinesischen Invasion verschwanden oder umgebracht wurden. Als die Unterdrückung durch China immer heftiger wurde, starben viele durch Folter, verhungerten oder wurden durch extrem schwer zu ertragende Situationen zu Tode getrieben. Weitere Infos finden Sie hier

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